„Mit klarer Rollenverteilung und Konsequenz Vertrauen aufbauen – das schafft die Grundlage für die Mensch-Hund-Beziehung. So habe ich es verstanden und so funktionierte es auch. Aber das war mit viel Arbeit, Mühe und Geduld verbunden.
Als völliger Laie in Sachen Hund und mit endlich erreichtem Rentnerdasein beschloss ich, einen Hund in mein neues Umfeld aufzunehmen. Einige Blicke ins Internet, die entsprechende Hundevermittlung und schon war sie da: Sina, kastrierte Straßenhündin aus der Türkei mit Lagererfahrung. So eine Mischung mit deutlicheren Anteilen von Mittelmeerpointer und Border-Collie.
Traumatisiert, um sich schnappend, Nahrung verweigernd und mit der unmissverständlichen Botschaft: ‚Ich brauche keinen Menschen‘.
Als zwei erfahrene Trainer mit vielen Mühen meinen Hund wieder eingefangen hatten, erhielt ich die Adresse von Stephanie Lang von Langen. Sie kam zu mir nach Hause, besichtigte Umfeld, Hund und Herrchen und machte sich in einem sehr ausführlichen Gespräch ein Bild von der Situation. Mir gefiel ihr ganzheitlicher Ansatz.
Da wurde eine Homöopathin eingeschaltet, um Sinas Angstzustände einzudämmen, wir begannen mit Einzelunterricht und dem regelmäßigen Besuch eines Hundetreffens unter Stephanies Leitung.
Dabei wurde ich intensiv in den Unterricht einbezogen, denn ich hatte mindestens genauso viel zu lernen wie mein Hund.
Stephanie formulierte klare Ziele, erklärte die Aufgaben und gab mir die Übungen zwischen den Lerneinheiten vor. „Wenn sie sich umdreht und dich anschaut, dann haben wir ein erstes wichtiges Ziel erreicht“, erklärte Stephanie. Sina tat es schließlich. Stephanie unterrichtet strukturiert, konsequent und sehr einfühlsam. Sie war immer auch Mediatorin zwischen mir und Sina. Die mentale Beziehung zwischen Hund und Herrchen, das ist ihr wichtig.
Ich bin dann regelmäßig zu Stephanies Vortragsveranstaltungen gegangen und habe einige Fachzeitschriften und Bücher über Hundeerziehung gelesen.
Heute schaut mich Sina viele Stunden am Tag an – sie ist zum festen Bestandteil meines Lebens geworden. Ich danke der Psychologin, Lehrerin und Mediatorin.“